Wenn ich am Computer sitze und über Essen schreibe, da bekomme ich einfach Lust auf eine Leckerei, wie meine Nichte es ausdrücken würde. Am liebsten sind mir die herzhaften Leckereien. So greife ich oft zu diesen Knäcke-brotscheiben. Sie erinnern mich an Simit und Yufka gleichzeitig. Zum ersten Mal habe ich sie in Oslo gegessen, als ich gerade dorthin umgezogen bin. Zwei junge Damen verkauften selbstgemachtes Knäckebrot für einen guten Zweck. Natürlich suchte ich lange nach dem Rezept und startete viele Versuche, aber schließlich wurde ich fündig in der Zeitschrift Essen&Trinken im Heft 1/2011. Dort veröffentlichte die Norwegerin H.M. Köster das Rezept für diese knusprigen Knäckebrotscheiben. Seitdem backe ich dieses Knäckebrot relativ häufig. Nun möchte ich das Rezept mit euch teilen.

Ich streiche den relativ flüssigen Teig auf das Backpapier und zeichne mit einem Messer die Knäckescheiben ein, damit ich diese nach dem Backen einfach brechen kann. Knusprig, nussig und lecker. Guten Appetit! Afiyet olsun!

Zutaten
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  • 100 g Haferflocken, blütenzart
  • 100 g Haferkleie
  • 50 g Weizenkleie
  • 120 g Sesamsaat
  • 60 g Leinsaat
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Kürbiskerne
  • 700 ml Wasser
  • 2 TL Salz
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben, gut verrühren und 30 Minuten Ruhen lassen.
  2. Drei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Teig ganz dünn auf die drei Backbleche verteilen und schön dünn auf das Backpapier streichen. Mit einem Messer oder Pizzaschneider die Scheiben vorzeichnen.
  4. Alle drei Backbleche in den Ofen schieben und bei 175ºC Umluft 45 Minuten trocken backen, dabei alle 15 Minuten die Backofentür aufmachen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen.
  5. Nach 45 Minuten Backzeit die Temperatur auf 100ºC zurückdrehen und weitere 30 Minuten backen. Knäckescheiben wie vorgezeichnet abbrechen und in gut verschließbaren Dosen aufbewahren. Das Knäckebrot hält vier Wochen. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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